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Gender Kompetenz Zentrum

Das GenderKompetenzZentrum engagiert sich im Kontext der Gleichstellungs-, Antidiskriminierungs- und Diversitätspolitik. Es ist immer auch an einer fortdauernden Kritik und Umarbeitung dieser Konzepte beteiligt.

Gleichstellung, Schutz vor Diskriminierung und Anerkennung individueller Differenz sind Voraussetzung für Formen sozio-kultureller und politischer Partizipation, die nicht nur bestehende Verhältnisse bestätigen, sondern transformatorische Gestaltungsmacht entfalten können. Forderungen nach Gleichstellung und Anerkennung von Differenz sind dementsprechend Kernstücke emanzipatorischer und transformatorischer Politiken, die auf eine Veränderung gesellschaftlicher und globaler Verhältnisse im Hinblick auf einen Zuwachs an Gerechtigkeit zielen - auch wenn die Gerechtigkeitsvorstellungen ihrerseits umstritten bleiben.

Das GenderKompetenzZentrum arbeitet mit einem Konzept von Gleichstellungspolitik, das darauf abzielt jegliche Form sozialer Ungleichheit abzubauen und das den Begriff Geschlecht/Gender nicht ausschließlich auf das Verhältnis von Frauen und Männern bezieht. Darüber hinaus wird Gleichstellungspolitik gezielt mit der Analyse - sich verändernder - gesellschaftlicher Macht- und Ungleichheitsverhältnisse verbunden. Politische Veränderung ist als fortwährender Prozess der Enthierarchisierung dieser Verhältnisse konzipiert. Ziel ist es, nicht-hierarchische Artikulationen von Differenz zu fördern sowie gegen soziale Ausschlüsse und gewaltvolle Normalisierungen vorzugehen.

Zu diesem Zwecke engagiert sich das GenderKompetenzZentrum in Forschung und Wissenschaft, in der politischen Bildungsarbeit und Politikberatung sowie in der Kritik medialer und politischer Repräsentation. Darüber hinaus organisiert es Tagungen, Vorträge und Veranstaltungen, die dem Austausch, der Vermittlung und der öffentlichen Auseinandersetzung dienen.